Das Kapostropheum

Die Kapostroph-Gruselgalerie

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Genitiv: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18    Plural: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17    Interpunktion: 1 2 3 4    Imperative: 1 2    Verbformen: 1 2    Diminutiv: 1    Kombipakete: 1 2    Fremdsprachen: 1 2    Ver(w)irrte Akzente: 1 2    Mehr wäre mehr: 1    Völlig willenlos: 1 2 3 4 5 6 7   


Die Motivation

Es geht mir bei dieser Angelegenheit nur sehr nachrangig um das Sammeln von Apostroph-Vergehen und das Anprangern ihrer Urheber (OK, das Sammeln ist schon vorrangig - das Anprangern der Personen aber nicht). Ein bißchen mehr steckt schon dahinter. Was das alles soll, und was ich mir dabei denke, wird auf dieser Seite dargelegt.

Die Erörterungen oder dieser Aufsatz, ganz wie man will, basiert auf einem länglichen Mailwechsel, aus dem ich meinen Redefluß im großen und ganzen extrahiert habe. Hin und wieder kann man die advocata diaboli :-) in italic durchhören, die, das wollen wir nicht unerwähnt lassen, von Ann-Christine Mecke inspiriert wurde. Und unten kann man dann an einer Diskussion teilnehmen.


Also steigen wir ein mit dem primären Gegenargument. Bereits hier steckt eines der am weitesten reichenden Mißverständnisse drin, auf dem Vorwürfe beruhen, die ich im Zusammenhang mit diesem Thema zu hören bekommen habe. Hier zunächst nur als ganz kurze Skizze, es wird dann später noch sehr ausführlich dargelegt: Nicht die Verwendung der falschen Apostrophe ist die Unsitte, sondern, daß dieser Umstand immer weitere Verbreitung findet (für Mathematiker: wenn man so will, das Vorzeichen der ersten Ableitung :-)); dies als erster Punkt und als zweiter, noch viel wichtigerer, natürlich die Ursache dieses Umstands, und der ist nun gerade nicht ein individuelles Nichtbeherrschen der betreffenden Regelung. Siehe unten.

Und schließlich und endlich geht mir das einfach gegen meinen persönlichen „ästhetischen“ Strich, und selbst das ist erst ein drittrangiger Grund.

Zu den wichtigsten:

Der Vorwurf mag lauten, die Präsentation derartiger Fehler sei insofern respektlos oder armselig, weil damit Leute zur Schau gestellt werden, die eine vergleichsweise unkomplizierte Regel nicht beachten/umsetzen, die sie vielleicht als Folge ihrer persönlichen Umstände nie beherrscht haben.

Das nun gerade wäre ein Grund, sich in nullter Näherung über die Erscheinung an sich und damit über Personen aufzuregen - die betreffende Regel ist ja nun wirklich eine der allereinfachsten, die man in Deutsch kriegen kann, weit unkomplizerter als Kommasetzung, (selbst nach NR), aber das ist es ja gerade NICHT!

Nicht der falsche Apostroph an sich ärgert mich in erster Linie (das tut er, wie gesagt, nachrangig, und zwar im Schriftbild), sondern der Umstand, daß seine falsche Anwendung um sich greift. Warum passiert das? An der „komplizierten“ Regel kann’s nicht liegen, behaupte ich hiermit und damit eben auch nicht an einer angenommenen oder durch mich unterstellten Dummheit der Anwender.

Auch den Aspekt mit den Umständen des Aufwachsens sehe ich nicht in signifikantem Umfang, und zwar deshalb: die ganze Angelegenheit hat nicht in den vergangenen ca. 30 Jahren, seit ich lesen kann, schleichend stetig zugenommen, sondern ist eher in den vergangenen paar Jahren „explodiert“. Und wieso? Das ganze Volk ist doch nicht spontan kollektiv „doof geworden“. Das nehme ich nicht an und daher lasse ich mir das auch nicht als Hämegrund, erst recht nicht als primären, unterstellen.

Es geht mir vielmehr um folgendes: dies (und sicherlich auch vieles andere) dokumentiert eine gewisse Kritik- und Gedanken- bzw Reflexionslosigkeit (oder die Bereitschaft dazu, aber das ist eigentlich egal) der Öffentlichkeit, der Menschen, der Bevölkerung (oder wenigstens eines deutlichen Teils davon) (oder wie man die eher etwas abstrakte Zielgruppe nennen möchte), die in der jüngeren Vergangenheit immer stärker um sich zu greifen scheint. „Das hab’ ich neulich irgendwo so gesehen, also wird’s schon richtig sein“, ohne Reflexion darüber, daß man es früher weitaus seltener gesehen hat. Ich kritisiere die Kritiklosigkeit, nicht den Umstand bzw. die Symptome, an sich.

Und was kommt dabei raus? Heute sieht es doch so aus: Wenn man „zugibt“, Angehöriger eines „Nerd“- oder „Geek“- Berufsstands zu sein, Mathematiker, Teilchenphysiker, etc., wird in der Regel noch eine Alibi-Interessensfrage gestellt, was man „als so einer“ denn mache und anschließend in aller Regel für die Weltfremde des beruflichen Interesses belächelt. Weit besser steht man da, wenn man augenzwinkernd und schulterklopfend darauf hinweisen kann, daß man in Mathe in der Schule auch schon scheiße war, nichts verstanden hat und mit stolzgeschwellter Brust verkündet, daß einem das auch noch egal ist, es hat ja auch ohne geklappt …

(An dieser Stelle (mit Dank an Henning Thielemann für den Hinweis) ein Link zu einem Artikel, der sich genau mit diesem Phänomen befaßt: Anumerik.)

Es gibt Politiker, die voller Freude und Stolz in die laufende Fernsehkamera erzählen, daß sie keine Ahnung vom Internet haben, mit modernen Medien nicht umgehen können und wollen. Da fällt einem doch echt nichts mehr ein …

Gerade auf diesem Sektor würde sich, wenn sich so eine Egalheit nicht bekämpfen läßt, eine Kulturwende abzeichnen, deren Tragweite nicht absehbar ist. „Internet, was brauch’ ich diesen modernen Scheiß? Sind ja doch nur Pornos, Nazis und Bombenbauer.“ In zehn bis zwanzig Jahren werden die Kommunikation und ihre Techniken sich derart gewandelt und integriert haben, daß für Leute, die sich der Entwicklung verschlossen haben, der Zug abgefahren sein wird. So weit, so schlecht, mag ja sein, aber wenn von diesen gegenüber den Folgegenerationen eine vergleichbare Verweigerung propagiert würde, sähe ich etwas einer modernen Analphabetisierungswelle vergleichbares am Horizont.

Hier will ich noch eines meiner Lieblingsbeispiele einwerfen: Zu Zeiten des Rinderwahnsinns wurde irgendwann gemeldet, daß man von Gummibärchen nichts zu befürchten hätte. Schlagzeile der Topmeldung der 20-Uhr-Tagesschau: „Gelantine ungefährlich“. Durch wieviel Redakteurs- und Graphikeraugen ist dieses „Gelantine“ gegangen? Und dann wird es vielen Millionen Zuschauern präsentiert, die im Hinterkopf haben, was in der Tagesschau geschrieben steht, steht richtig geschrieben. Wobei man nicht mal erraten kann, woher das kam, nicht mal auf englisch wird das so geschrieben, was ja sonst meist eine recht plausible Erklärung ist. Haben die keinen Schlußredakteur, keinen Sprachguru? Ausgerechnet die? Oder war es ihnen auch einfach egal? Neenee.

Auch wenn man sagt, hier ist halt mal ein Fehler passiert: Warum wurde der nicht aufgefangen? Es ist doch nicht so, daß das von null auf hundert veröffentlicht wird. In der Tagesschau wird lange auch an der Form geübt, z. B. ausländische Namen korrekt auszuprechen oder etwa eine anerkannte lateinische Umschrift zu finden; nicht umsonst gilt die Tagesschau als einer der führenden „Korrektheitsvertreter“ jenseits des Inhalts der Nachrichten. Natürlich hab’ ich das letztendlich auch unter „kommt vor“ einsortiert, aber eben auch unter „Aber ausgerechnet da dürfte das nicht vorkommen. Warum doch?“.

Also von wem hört man sowas in erster Linie? Von Politikern. Von Showmastern. Von genau den Multiplikatoren, die es eigentlich in der Hand hätten, ihr „öffentliches Gewicht“ dahingehend einzusetzen, irgendwas an der „allgemeinen Dämlichkeit“ und dem Willen zu dieser zu ändern. Aber nein, die allgemeine Dämlichkeit ist mit ihrem Macht-Ja-Nichts nun mal schon bis in diesen Bereich vorgedrungen. Manchmal wäre Bewußtsein um die eigene Situation halt doch mal hilfreich.

Der Stolz auf eine Inkompetenz wird schließlich als positives Merkmal zur Verbesserung des eigenen Images verwendet. Hab’ ich was am Kopf oder ist das total bescheuert? Und es fügt sich in die Gesellschaft. DAS halte ich für ein katastrophales Armutszeugnis. In dieser „Egal“ - „nicht so wichtig“ - „brauch ich nicht“-Einstellung sehe ich jedenfalls Gefahr.

Es ist absolut keine Schande, irgendetwas nicht zu können, darauf aber stolz zu sein, das positiv zu propagieren und damit auch noch Erfolg zu haben, ist peinlich für die Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund finde ich persönlich ein „Ist doch egal“ in solchem Zusammenhang unvorsichtig, fast fahrlässig. Auf jeden Fall aber gedankenlos.

Man kann mich vielleicht des total übertriebenen Kulturpessimismus bezichtigen. Manches sehe ich vielleicht zu eng, aber insgesamt bedeutet es mir was.

Nicht nur mir, übrigens, und das gilt auch nicht nur für Politiker und Entertainer. An dieser Stelle sei ein Ausschnitt eines Interviews mit dem New Yorker Literaturagenten John Brockman zitiert (Quelle: Der Spiegel 8/2000, S. 270) :

Soweit also ein paar einleitende (räusper …) Ausführungen zu meiner Motivation, falsche Apostrophe „anzuprangern“ und dem Vorwurf, korrekte Apostrophe überzuberwerten, da es immerhin um Konventionen gehe, nicht um Werte.

Vom Umfang her eventuell ein Anhaltspunkt, wie wichtig der gegenüber dem sekundären Grund ist: Ich persönlich finde es schlichtweg häßlich, punktum. Der Grund dafür wieder kann gerne sein, daß ich es nicht gewöhnt bin, aber das ist vollkommen irrelevant. Ich habe alles Recht, diese Meinung, daß ich es häßlich finde, rauszuposaunen.

Und schließlich zum nicht nur nicht tertiären, sondern zum komplett abwesenden Grund: konkrete Häme und individuelles Unvermögen. Das ist keine Motivation.

Zwischendurch sei gerne noch erwähnt, daß es im Bedarfsfall vermutlich genügend andere Felder gibt, in denen ich mich über das konkrete Unvermögen anderer lustig machen könnte, wenn ich denn wollte (und gebe gerne zu, daß ich selbstverständlich selber über genügend Fehler verfüge, über die sich andere lustig machen können). Aber erstens will ich nicht ohne weiteres, und zweitens brauch’ ich dafür nicht unbedingt Apostrophe.

Es gibt allerdings noch weitergehende Zusammenhänge und Aspekte, die ich auch nicht unerwähnt lassen will (wofür hab’ ich den Teil bis hierher denn schließlich „Einleitung“ genannt :-) …). Es ergibt sich ein Diskurs über Werte, Regeln, Konventionen, ihre gegenseitige Bedingung und deren Bewertung vor moralischen Hintergründen (kurz, die Frage, ist etwas gut oder schlecht und warum?). Hierzu noch einige Ausführungen.

Die Versuchung liegt nahe, mir die Betrachtung von Konventionen als Werte und die Vermischung der Ebenen von Symptomen, Hintergründen und Ursachen, insbesondere die Vermischung der Bewertung auf diesen verschiedenen Ebenen vorzuwerfen. Das ist komplett unzutreffend. Mein wichtigstes Anliegen ist genau die Trennung dieser Ebenen und außerdem die nicht analoge Betrachtung oder gar Bewertung von Symptomen und ihren Ursachen. Schlagzeile:

Das kann, darf man nicht analog betrachten und damit die Ebenen verwischen. Der Grund, die Ursache, befindet sich auf einer anderen Ebene, die durchaus eine Werteebene sein kann und die mir ein Urteil, eine Kritik und auch ein Aufregen erlaubt oder all dies vielleicht sogar abverlangt.

Dagegen will ich auch gar nicht groß anreden. Aber ich möchte da zwei Sachen anreißen, die dringend Berücksichtigung verdienen:

  1. Erstmal kann ich der Betrachtung als Konvention natürlich zustimmen. Änderung von Konventionen kann man so oder so beurteilen und ob das „gut“ ist oder „schlecht“ ist zum Teil Geschmack, zum Teil Gewohnheit. Aber sowenig wie es als Konvention nicht per se gut oder schlecht ist (meinetwegen sogar nicht sein kann), sowenig darf man daraus folgern, daß der Grund für eine Änderung der Konvention ebenfalls weder gut noch schlecht ist. Ganz im Gegenteil! Diese beiden Betrachtungen müssen streng getrennt gehalten werden und um diesen Unterschied geht’s in der Hauptsache!

    Zunächst mal wird nicht die Konvention beurteilt oder der Umstand ihrer Änderung an sich oder das Ergebnis der Änderung. Dies wird nur beobachtet und dokumentiert. Beurteilt oder befragt wird dann aber das „Warum“ dieser Änderung (egal, ob tatsächlich oder befürchtet) und diese Frage ist klar getrennt vom „Was“ der ersten Stufe. Gerade eben nicht miteinander vermischt. Die Kette ist damit nicht unbedingt zu Ende, auch über noch weiterführende Ursachen und Gründe kann man sich immer noch Gedanken machen. Beurteilt oder bewertet wird aber nicht die erste Ebene (Ausnahme: „Ist das schön?“, aber das ist erlaubt, s. u.), sondern die nächsten. Resultiert daraus Unzufriedenheit oder Kritik, zielt diese auf eben diese Ebene und nicht auf die beobachteten Erscheinungen an sich. Diese Vermischung findet nicht statt. Die Kritik zielt an ganz andere Stelle und NICHT, wie gemutmaßt und unten richtiggestellt, auf etwas, wovon ich behaupten würde, es sei auf gleicher Ebene oder gar äquivalent. Natürlich wäre das fatal, aber ich mache das eben nicht.

  2. Die Beurteilung als Geschmacksfrage bringt eine andere Seite auf den Plan: Schönheit als Wert.

    Letzteres: Gebe ich zu. Ersteres: nicht. Ästhetik ist immer auch eine subjektive Frage und allein das verbietet, kategorisch zu sagen, Rechtschreibung sei keine ästhetische Frage. Der Umstand, daß ich sagen kann und darf, „Dies und jenes finde ich häßlich“, und daß man per se das Gegenteil nicht beweisen, sondern nur mit dem gleichberechtigten Überzeugungsanspruch behaupten kann, begründet das.

Soweit dazu. Ja. Sicher. Aber warum? Was steckt dahinter? Ich kann doch nicht pauschal sagen, das ist mir egal. Wenn die Konvention oder ihre Änderung wertfrei ist (zweifellos bei den Hosen der Fall), dann kann man doch deswegen keinesfalls von vorneherein schlußfolgern, daß auch der Grund dafür egal oder wertfrei ist. Und wenn ich dann vielleicht einen Grund kenne (oder befürchte), dann kann ich den durchaus gut, egal oder schlecht finden, aber ich kann, muß ihn unabhängig vom Symptom bewerten. Hier ein Beispiel, das man prima statt der Hosen, die sicherlich ein gutes Beispiel sind, hätte nehmen können (aber den Vorteil bietet, zu zeigen, warum der Grund für eine Änderung nicht genauso egal sein muß wie die Änderung selbst):

Das gegenseitige Begrüßen durch Händeschütteln ist eine lupenreine Konvention, richtig? Wenn sich im täglichen Leben nun eine andere Konvention des Begrüßens anfängt, durchzusetzen, kann mir das im Hinblick auf die Konvention erstmal total egal sein. Sagen wir, die Leute beginnen immer öfter, sich durch das Aneinanderschlagen der Handflächen in Überkopfhöhe zu begrüßen. Oder mit der Faust an die Stirn zu schlagen (Die eigene! :-)). Vielleicht kann man finden, daß das eine blöder oder besser aussicht als das andere (was mir bereits das Recht für meine eigene ästhetische Beurteilung gibt, aber das ist jetzt nicht Gegenstand). Richtig, das wäre egal. Aber das kann, darf, nicht dazu führen, dass ich deswegen sage, dass mir der Grund für diese Änderung ebenfalls egal ist.

Denn: man stelle sich vor, eine sich langsam durchsetzende Grußkonvention bestünde aus dem Erheben des ausgestreckten rechten Arms in einem Winkel von ca. 30 Grad. Da wäre es doch fatal, wenn ich nicht wüßte, wofür diese Geste steht und anläßlich meiner Geschichtskenntnisse alarmiert sein kann und muß.

(Wobei ich nicht die „Gefahr“ einer Egal-Mentalität gegenüber der Sprache mit der Gefahr eines Erstarkens von NS-Ideologien gleichsetzen will. Aber das dürfte ja wohl klar sein. Hier geht’s nur darum, welche Ebene einem egal sein kann, welche es lieber nicht sein sollte und welche es auf keinen Fall sein darf.)

Es gibt keinen Grund, sich a priori über Hosen verkehrtrum zu ärgern. Aber es gibt vor allem keinen Grund, anzunehmen, daß, wenn die Änderung der Konvention belanglos ist, der Grund für die Änderung sei es ebenfalls und kein Anlaß, sich zu ärgern. Das darf man nicht, darum geht’s mir in der Hauptsache.

Etwas vergleichbares, was schlimm daran wäre, wenn man eine Zunahme des Hitlergrußes als Grußkonvention beobachten würde. An sich ist es scheißegal, wohin mit der Hand. Aber warum ändert es sich? Das muß man trennen davon, daß es sich ändert.

Nein, falsch! Nichts mache ich weniger bzw. liegt mir ferner als solch eine Vermischung. Ich hab’ lediglich versucht, einen Ursache-Wirkung-Zusammenhang darzulegen, den ich befürchte. Umso besser, wenn ich mich inhaltlich irren sollte, aber ganz genau das, nämlich daß die verschiedenen Dinge und Ebenen, Symptome, Ursachen, Gründe, Beobachtungen, in einen Topf geworfen werden, passiert hier nicht, weil ich einiges als Hintergrund betrachte, anderes als Auswirkungen des Hintergrunds und dessen Änderung und schließlich noch Symptome dieser Auswirkungen, jedenfalls mit bestimmten Abhängigkeiten und Bedingungen und definitiv nicht mit Durcheinanderwerfen. Schon möglich, daß diese verschiedenen Aspekte von Intellektualität auf den verschiedenen Ebenen, um die es mir geht, verschiedene dieser obigen Bezeichnungen bekommen, eben je nachdem, wie sie im Hinblick auf die benachbarten Ebenen fungieren, aber das durchmischt die Ebenen nicht:

Ich mache Unterschiede zwischen Symptomen, Beobachtungen, Ursachen, Auswirkungen, Gründen und ganz besonders den Ebenen, die dadurch repräsentiert werden. Es kann passieren, daß Auswirkungen der einen Ebene Symptome in einer anderen sind und weiter diese Symptome wieder Ursachen für Beobachtungen der nächsten. Diese Dinge nicht zu vermischen, sondern vielmehr zu fragen, wie bedingt das eine das andere und vor allem warum, ist hier mein Hintergrund.

Und das, was ich für die Hintergründe der Kapostroph-Verbreitung halte, gefällt mir überhaupt nicht. Und darum gibt’s diese Seite.


Fazit und Diskussion

Willkommen, wer bis hierher durchgehalten hat :-). Meine Meinung hier ist ja nun ziemlich länglich geworden, aber es ist sicher nicht die einzige :*>. Daher geht’s hier zu einem Diskussionsforum zu dieser Thematik.