Das Kapostropheum

Die Kapostroph-Gruselgalerie

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Genitiv: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18    Plural: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17    Interpunktion: 1 2 3 4    Imperative: 1 2    Verbformen: 1 2    Diminutiv: 1    Kombipakete: 1 2    Fremdsprachen: 1 2    Ver(w)irrte Akzente: 1 2    Mehr wäre mehr: 1    Völlig willenlos: 1 2 3 4 5 6 7   


Mehr wäre hier mehr gewesen. Nach diesem Grundsatz richtet sich diese Kategorie. Nachdem allerorten eine schwer erträgliche Kapostroph-Inflation zu beobachten ist, heißt das ja nicht, daß man nicht auch auf der anderen Seite der Regeln herumtrampeln könnte, also einfach Apostrophe da wegzulassen, wo eigentlich welche hingehört hätten. Es ist außerdem mal eine interessante Frage, ob man einen Apostroph durch einen Apostroph auslassen kann.

Für diese Erscheinung, also die unheimliche, unerwünschte Leere, erfinde ich hiermit die Bezeichnung Agostroph, hergeleitet von der griechischen Vorsilbe agora-, die wörtlich den Marktplatz und im übertragenen Sinne „Leere“ bedeutet (vgl. Agoraphobie/Platzangst).

Ein Agostroph ist eine spezifische Erscheinung der „Agopunktion“, also der Zeichennichtsetzung. Deren vermutlich prominentester Vertreter ist allerdings wohl der „Agovis“, der fehlende Bindestrich, wie in „Bremsen Dienst“, „Motor Inspektion“ und „Tiger Wäsche“ (© Esso AG …).

Dies greift in letzter Zeit so sehr um sich, daß es ein neues Museum dafür gibt: die Agopunktions-Sammlung.

(Auf diese Erweiterung der Begrifflichkeit brachte mich „Nora Netz“; vielen Dank!)

Der 1. Teil der Kategorie Mehr wäre mehr


 
Von einem Bushaltestellen-Werbeplakat des Zentralorgans für Volksbildung und präzise Recherche, der ****-Zeitung.
Ich hatte zufällig die Kamera dabei.



7. 9. 2002

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Seid Ihr sicher?
Selbst gelesen.



13. 12. 2002

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Schade, daß die Vorweihnachtszeit hier keinen Apostroph begehrt.
Selbst gelesen.



13. 12. 2002

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Aber wirklich. Und zwar zum Korrigieren.
Selbst erspäht.



13. 12. 2002

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Man könnte das zweite s mit einem Apostroph auslassen, und was dabei herauskäme, wäre auf wundersame Weise richtig.
Wie man sieht, von Andreas Stelter.



16. 7. 2003

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Und ich bin der mit der Galerie.
Spam aus meiner Inbox.



10. 8. 2003

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Gut gemeint. Bitte mal einen Designer ranlassen, der sich mit Zeichensetzung auskennt.
Von der ver.di-Künstlergewerkschaft.
Selbst erwischt.



10. 8. 2003

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Man könnte denken, es sei von einem gewissen Klaw die Rede, und das sei richtig. Der Rest des Textes machte aber deutlich, es geht um die sogenannten Superstars, und der eine heißt nun mal Klaws.
Off the record, nur aus Neugier: Wenn diese Bühnenbevölkerungs-Darsteller ab jetzt „Superstars“ sind, könnte mir dann mal jemand die amtliche Vokabel für Leute wie Madonna, Elton John, David Bowie, Sean Connery, Dustin Hoffmann und Jodie Foster mitteilen? Danke.
Selbst eingesammelt.



10. 8. 2003

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Ob Daniela in ihrem Gästebuch haben möchte, was ich dazu zu schreiben habe? Wohl eher nicht, also hier: Ein kniffliger Fall, könnte man meinen, immerhin ist das ein Imperativ, und den schreibt man ja ohne. Falsch: was hier fehlt, ist das „e“ von „es“ und nicht das von „schreibe“, also wäre mehr hier mehr gewesen.
Vielen Dank an Robert Riebisch.



16. 8. 2003

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So, will er das? Dann füge ich seinem Wissen hinzu, daß ein ’ hier besser gewesen wäre.
Findet auch Kilian Evang.

Zu Kilian



16. 8. 2003

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Na, knapp vorbei! Ihn vor dem s wegzulassen, war ja richtig, dahinter nicht.
Gefunden von Kilian Evang.

Zu Kilian



12. 9. 2003

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Auf diese Zeichensetzung verlasse ich mich nicht.
Ich selbst.



19. 9. 2003

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That’s not writing GmbH.
Selbst gesehen.



1. 1. 2004

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Aber wirklich!
Vielen Dank an Daniel Kanthofer.



1. 1. 2004

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Na, dann erzähle ich ihnen doch gerne, daß da was fehlt.
Kilian Evang bekam diesen Spam.

Zu Kilian



27. 3. 2004

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